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FRAMED LIVES Reviews
Darkheart Magazin (/www.darkheartmagazin.de) NEW
Schon
seit geraumer Zeit machen Portash von sich positiv reden als Garant für
guten Alternativ Rock / Pop. Hinter der Band verbergen sich die beiden Musiker
Shiver und Stard. Auch das neue Album der Band, welches zusammen mit Rüdiger
Illg produziert wurde und "Frames Lives" heißt, ist wieder ein
gelungener Mix aus verschiedenen Stilelementen. Angereichert mit einer Prise
Gothic überzeugen Portash vor allem durch ihren melancholisch melodischen
Sound und bereichern ihn gesanglich mit ebenso dunklen Texten wie etwa bei den
Songs "A Dark City`s Night" oder "Desperate". Auf dem Album
sind auch einige wundervolle Ohrwürmer enthalten. "Stay" regt
dazu an die Gedanken des Alltags schweifen zu lassen. "Grey" wirkt
wie ein dunkel gezeichnetes Selbstportrait. Insgesamt ist "Framed Lives"
ein allumfassend gelungenes Werk, das über gleich mehrere musikalische
Höhepunkte verfügt. Fazit: Wärmstens zu empfehlen. (Wertung 4/5)
Katja Niedermeier/ Bizarre Radio
Mit
“Framed Lives” hat das Dresdener Duo Portash ihr erstes Werk auf
den deutschen Musikmarkt gebracht. Gegründet hat sich die Band, bestehend
aus Stian Shiver und Dan Stard im November 2004. Seither haben sich Portash
der Kreation düsterklingender Pop- und Elektrowerken zugewandt. Neben einigen
Sampler-Beiträgen und der EP „Rocks!“ konnten sich die beiden
Musiker bereits einen Namen in der deutschen Elektro-Pop Szene machen. „Framed
Lives“ beinhaltet 11 düster klingende Elektro-Pop-Songs, einen großzügigen
Multimedia-Part, bei dem sich ebenfalls 11 namhafte internationale Künstler
an Remixen von Portash-Songs versuchen durften.
„Framed Lives“ selbst zeichnet sich trotz Elektrountermalung als eher melancholisch anmutende Scheibe aus. Bei Songs wie „Self-Centred You“ und „Standing Firm“ ist man wirklich versucht ins Land der Träume abzuschweifen. Der Hörer darf aber durchaus auch rockige Klänge erwarten, die dann einen dann wieder in die Realität zurückführen. Als positiv hervorzuheben ist die Harmonie zwischen Synthieklängen und den verträumten Gesangsparts. Die an für sich klar definierten Songs werden zudem an einzelnen Stellen immer wieder durch treibende Elektrobeats unterbrochen, wodurch die Musik ihren eigenen Stil entwickelt. „Anyone“ bietet z.B. melancholische Klänge die durch einen akzentuierten Gitarreneinsatz geschickt unterbrochen werden. „A Dark City’s Night“ setzt dagegen mehr auf einige, ein wenig an alte Depeche Mode-Zeiten erinnernde Sythieparts.
Mein Favourite ist ganz klar „Grey“, das mich schon nach den ersten Tönen nicht mehr wirklich ruhig sitzen lässt. Ein kleiner Touch Camouflage, rockige Gitarrenparts und gehauchte Textpassagen tun ihr weiteres dazu. Fans guter alter Gothic-Musik aus den Hochzeiten der New Romantik Phase werden von „Framed Lives“ mehr wie angetan sein. Aber auch diejenigen, die die Zeit Mitte der 80er nicht selbst miterlebt haben, sollten Portash nicht unbeachtet im CD-Regal stehen lassen. Für mich bieten Portash hier schon ein grandioses Werk ohne viele Schnörkel, dass es schwer macht, noch eins drauf zu setzen. 13 von 15 Punkten
Kurt Mitzkatis/ German Rock News
Das Dresdner Duo Portash wäre fast an mir vorbeigegangen, und das wäre sehr schade gewesen. Ich fand die E-Mail über das Debüt zufällig bei meinen Spam-Mails, die ich löschen wollte. Die Info las sich interessant, und ich startete den Versuch nach fünf Monaten mal nach zu fragen. Die Antwort kam prompt und freundlich! Zwei Tage später nun liegt diese bemerkenswerte Enhanced-CD in meinem Player – und spielt sich in mein Herz. Es sollte wohl alles so kommen. Das muss Schicksal sein. Nach dem flockigen Opener Stay nimmt mich die Ballade A Dark Citys Night gefangen. Bester Softsynthie-Pop für die schönen besinnlichen Stunden. Man hat dazu sofort den passenden Film vor Augen. Man fährt durch eine fremde (futuristische) Stadt. Obwohl es Millionen von Einwohnern gibt, die alle hinter den tristen Häuserfassaden leben – ist es einsam und abweisend leer. Man will schnell durchfahren. Und doch in seinem eigenen Auto ist man sicher – ein Stück Geborgenheit. Die Fragen nach dem Woher und Wohin konvertieren in Lebensfragen... Diesen Song werde ich jetzt wahrscheinlich ein paar Wochen nicht aus dem Kopf kriegen...
Und es geht so wunderschön melancholisch weiter. Anyone ist ebenfalls getragen. Dabei muss unbedingt angemerkt werden, dass Stian Shivers Stimme sich wohltuend von all den anderen in diesem Genre abhebt. Sie ist ein wenig heller – und das gibt der Music diesen klaren reinen Touch. Melodisch ist die Band sowieso. Die Instrumentierung wird sparsam unterstreichend eingesetzt. Man hätte bei dieser Art von Musik natürlich durchaus im Bombast ertrinken können... Gut, dass darauf verzichtet wurde. Ich denke mir auch Gothicfans könnten gut zu dieser Musik moven. Stücke wie It’s Alright atmen die nötige Schwermut. Selbst Progrockern kann dieses Album eine Brücke bauen. Diese Vergeblichkeit und die Trauer über etwas Vergangenes Unerreichbares sind universell und gelten in allen genannten Bereichen.
Mit Calming Lights könnte so etwas wie der Hit des Albums erreicht sein, nachdem die anderen Stücke teilweise sehr still und eindringlich waren (Desperate oder Don’t Fear The Years). Das melodischste Stück des ganzen Werkes. Das Album endet mit Self-Centred You. Ebenfalls ein großartiges Stück. Wie ein Soundtrack. Wer die Augen zumacht kann sich in einem Darkfilm wähnen. Doch halt es gibt noch einen Hidden Track, der nur mit Gitarre und E-Piano begleitet wird. Vielleicht heißt er I’m losing Control - auch sehr eindringlich! Nun kommt der nächste Pluspunkt. Wer die Scheibe in den Computer einlegt kann sich 11 Remixe von acht Stücken anhören. Also - eigentlich noch eine zweite CD in der ersten. Dabei tauchen Namen wie Per-Anders Kurenbach, Pro-To-Typen, Tanzend Mit Dem Mondschein und so weiter auf.
Diese Versionen sind allesamt hörenswert. Gott sei Dank sind sie nicht so verfremdend, dass zum Beispiel das zwei Mal adaptierte Don’t Fear The Years vollständig den Charakter verliert. Da muss ich mich noch einmal genauer einhören. Fazit: Für mich die Entdeckung des ersten Halbjahres 2007! Wer immer auf sanfte melancholische und einfühlsamen Synthie-Pop für Ästheten steht kommt an Framed Lives nicht vorbei. Klasse!
MK/ www.obliveon.de
Die
Dresdner Portash legen nach der bereits eindrucksvollen EP „Rocks“
mit „Framed Lives“ nun ihren ersten vollständigen Longplayer
vor und erneut muss man sich fragen, warum diese Band nicht schon längst
bei einem Major unter Vertrag steht. Wo Bands wie Mesh einfach nur grenzenlose
Langeweile verbreiten und das Wort „Inspiration“ höchstens
aus dem Fremdwörterlexikon kennen, beherrschen Portash die Klaviatur elektronischer
Pop Musik scheinbar mühelos. Treibende Beats, dezente aber wirkungsvoll
in Szene gesetzte Gitarrenklänge, tolle Arrangements und vor allem Melodien
und Harmoniefolgen, die gut ins Ohr gehen, sich aber nicht kommerziell anbiedern
und vor allem von der unverwechselbaren Stimme Stian Shivers getragen werden.
Einzig „Grey“ oder das bereits von „Rocks“ bekannte
„Desperate“ seien an dieser Stelle exemplarisch genannt, verbunden
mit dem Hinweis, dass auch jedes andere Stück des Albums hier genannt werden
könnte. Portash beherrschen aber auch die leisen Töne wie in dem auf
Klavierklängen basierenden „Standing Firm“, wo sich die Emotionen
sowohl in musikalischer wie auch lyrischer Hinsicht erst so richtig ihren Weg
zu bahnen wissen. „Framed Lives“ ist sicher erst der Anfang einer
grossen Karriere, ein durch und durch empfehlenswertes und beeindruckendes Album.
(Wertung: 9/10)
Ronny Gehring/ Electro-News @ depechemode.de
Im
Januar haben wir euch die Band Portash mit ihrer im Dezember 2006 erschienen
EP “Rocks!” vorgestellt. Jetzt haben Stian Shiver und Dan Stard
nachgelegt und präsentieren mit Framed Lives ihr erstes Album. Neben elf
Elektro-Pop-Songs enthält die CD noch einen Multimedia Part mit weiteren
11 Remixen im MP3-Format, unter anderem von Marsheaux und Consience. Wie schon
auf der EP präsentieren uns die beiden Dresdner auch auf dem Album abwechslungsreiche
und moderne Popmusik, die insbesondere durch die Verflechtung von elektronischen
und akustischen Instrumenten überzeugen kann.
Die Geburtsstunde von Portash schlug bereits im November 2004, als Stian Shiver und Dan Stard erstmals gemeinsam musikalisch aktiv wurden. Der Legende nach warfen sie einem fröhlichen Beatles-Song einfach ein düsteres Elektro-Gewand über und fügten schwere Rock-Gitarren hinzu. Die folgenden Songs schrieb die Band selbst, aber die Weichen waren gestellt.
Mit Framed Lives gehen die beiden Musiker den auf “Rocks!”
eingeschlagenen Weg konsequent weiter und präsentieren dem Hörer elf
vielschichtig instrumentierte, leicht dunkle Pop-Hymnen, die eine fruchtbare
Symbiose aus synthetischen Flächensounds, rockigen Gitarren sowie treibenden
und verspielten Elektrobeats eingehen. Das Zusammenspiel von Synthesizern und
der zum Teil dominierenden Gitarre in Songs wie “Grey”, “Anyone”
oder “Running Blind” ergibt einen klar definierten, eigenständigen
Sound, der durch den markanten Gesang und die zum Teil bittersüsse Melancholie
in den einzelnen Songs abgerundet wird. Neben den bereits auf der ROCKS! EP
besprochenen Stücken “Anyone” und “Self-Centred You”
gesellen sich einige Hochkaräter wie z.B. “Don’t Fear The Years”
oder “It’s Alright”. Gerade bei diesen beiden Songs wird der
Stil der Band besonders hörbar. Klingen die einzelnen Strophen zunächst
recht unkonventionell, überraschen die Refrains mit einer enormen Eingängigkeit
und verleihen den Tracks das gewisse Etwas.
Eben jene Unvorhersehbarkeit macht die Musik von Portash so interessant und
auch extravagant. Tracks wie “Standing Firm” zeigen wiederum, dass
die Band durchaus imstande ist, auch Balladen zu schreiben die einfach ehrlich
und bodenständig klingen.
Die beim Multimedia Part enthaltenen elf Remixe können Portash nochmals von einer anderen, zum Teil nicht ganz so düsteren Seite zeigen und runden die CD perfekt ab.
Insgesamt präsentiert die Band mit Framed Lives ein ausgefeiltes Debüt, was wirklich tolle Pop-Songs bereithält, die ihren Charme zum Teil aber erst nach und nach freigeben, dafür besitzen sie jedoch eine enorm hohe Halbwertszeit. Wer auf der Suche nach anspruchsvoller Popmusik ist, dürfte mit diesem Release voll auf seine Kosten kommen!
Marco/ Uselinks.de
Stian
Shiver und Dan Stard gründeten im November 2004 die Formation Portash,
und veröffentlichen nach der „Rocks EP“ mit „Framed Lives“
nun ihren Debüt Longplayer. Den Hörer erwarten dunkle PopSongs mit
starkem Gitarreneinschlag. Die musikalische Genreeinordnung „Synthiepop“
kann hier nur als ganz grobe Richtung herhalten. Das Grundgerüst besteht
dann doch eher aus Drums und Gitarrenriffs. Darunter finden sich dann erst verspielte
elektronische Elemente.
Wer jetzt Spontan an das letze Mesh Album denkt, liegt aber auch nicht ganz richtig. Denn Portash verbreiten ein düsteres Gesamtbild voller Melancholie und dürfen sich zur Belohnung das Prädikat selbstständig an die Brust heften. Voller Emotionen und Spannung geht es auf eine musikalische Reise durch 11 Tracks, die wie aus einem Guss wirken jedoch genügend Raum für Abwechslung bieten.
Wie aber bereits eingangs erwähnt sollten Electro fixierte Hörer einen Bogen um die Band machen. Es hat bei mir auch etwas länger gedauert bis sich mir das Potenzial des Albums erschlossen hat. Doch inzwischen sind Songs wie „Stay“ oder „Anyone“ aus der täglichen Playlist nicht mehr wegzudenken. Doch das Debüt hat noch mehr auf Lager. Statt der inzwischen üblichen 2ten CD hat man die Bonustracks als MP3 auf Disc gebannt und noch 11 Remixversionen untergebracht. Für ein Debüt Album ein verdammt starkes Werk! (Gesamtwertung: 4,5 von 5 Punkten)
Wieder eine seichte Electropop-Scheibe? Nein, nicht bei PORTASH. Die beiden Dresdner Stian Shiver und Dan Stard überzeugen mit ihrem im Juni erschienenen Debüt "Framed Lives" durch ein stimmiges Gesamtwerk. Von einer unverwechselbar schönen Stimme lässt man sich gerne langsam treiben in eine dunkle Electro-Welt, in der sich synthetische Klänge mit rockigen Gitarren und Electrobeats mischen. Melancholische Synthiepop-Musik, die zum Träumen einlädt und nicht nur für Fans von Depeche Mode oder De/Vision empfehlenswert ist.
Marco Meier/ re-flexion (www.re-flexion.de)
Vor einigen Monaten habe ich bereits einige sehr positive Zeilen über die
Vorab-EP „Rocks!“ von Portash geschrieben. Nun ist es soweit und
das erste Album von Portash hat das Licht der Welt erblickt. Die elf Stücke
wirken ehrlich und direkt von der Seele geschrieben, so dass eine überzeugende
Atmosphäre aufkommt, in der sich die Gemüter wohl fühlen und
entspannen können. Ich glaube, dass Portash bei den Kompositionen genau
wissen, was sie wollen und diesen Weg des Songwritings konsequent verfolgen.
Die Songs wirken nicht zusammengebastelt, sondern gut strukturiert zusammengebaut
und aufeinander abgestimmt. Das Duo zelebriert Pop-Songs der Superlativen, die
spannend und voller Emotionen sind, so dass bei den Zuhörerinnen und Zuhörern
eine vertraut wohlige Atmosphäre aufkommt, aus der man nie mehr entkommen
und der Realität überführt werden möchte. Nun genug des
Lobes, sonst hören Portash auf dem schnellen Höhepunkt ihrer Karriere
bereits nach dem Debüt-Album wieder auf zu musizieren. Als Anspieltipps
möchte ich folgende vier Stücke nennen: „Stay“, „A
Dark Citys Night“, „Anyone“ und „Standing Firm“.
Eigentlich hätte ich auch andere vier Songs auswählen können.
Das Debüt-Album „Framed Lives“ ist ein grandioses Werk geworden,
an dem sich viele Newcomer-Bands messen sollten. Absoluter Kauftipp! Wer’s
nicht kauft, ist selber schuld. (Wertung: 5 von 5) (Auszug, komplette Review
bei www.re-flexion.de)
Nuuc/ Elektrauma (www.elektrauma.de)
Melancholische
Gitarren paaren sich mit einem eingängigen Elektrosound, darüber schwebt
eine traurige Stimme. Traurigkeit, Andacht, verzweifelte Wut (vielleicht gegen
sich selbst), Hoffnung in weiter Ferne: Das alles sind Attribute, die einigermaßen
das beschreiben können, was Portash auf ihrem Debütwerk „Framed
Lives“ präsentieren. Angesichts der perfekten Produktion und den
tollen Arrangements kann man eigentlich gar nicht glauben, dass es sich bei
dieser Band aus Dresden um einen Newcomer handelt. Um so aufregender und erfreulicher
ist es, dass es solche Gruppen gibt, die der elektronischen Popmusik immer noch
eine neue Nuance abgewinnen können und somit das Genre spannend halten.
Schon der Opener „Stay“ bietet all das, was sich im Laufe der CD
als den typischen Portash Sound manifestieren sollte. Irgendwo zwischen Mesh,
De/Vision, Camouflage und Iris steht diese Band, die es aber versteht, durch
einen starken Einsatz von Gitarren und Schlagzeug den Stücken eine gescheite
Bodenhaftung und Erdigkeit zu verleihen. Besonders schön ist das bei „Anyone“
zu hören, das ruhig mit akustischen Gitarren anfängt und sich immer
weiter aufbaut zu einem großen Poprocksong. Die wirklich ultimative Ballade
findet man in „Standing Firm“, das nur mit einem Piano und dezenten
Streichern im Hintergrund für eine unglaubliche Spannung sorgt. Die Songs,
die alle im Midtempo gehalten sind, haben zwar wenig Clubpotenzial, aber sie
sind eben richtige Hinhörer für die eigenen vier Wände. „Framed
Lives“ ist im Bereich des Synthiepop wirklich eine absolut herausragende
Platte. Es würde mich nicht wundern, wenn wir in Zukunft noch mehr von
Portash hören werden. Tipp! Wertung: 6 von 6
ump/ Terrorverlag (http://www.musik.terrorverlag.de)
Hinter
PORTASH verbergen sich die beiden Dresdner Stian Shiver und Dan Stard, die im
Novemder 2004 erstmals gemeinsam musikalisch aktiv wurden. Der Legende nach
warfen sie einem fröhlichen BEATLES-Song einfach ein düsteres Gewand
über und fügten schwere Rock-Gitarren hinzu. Damit waren die Weichen
gestellt, eigene Songs und die EP „Rocks“, die Ende letzten Jahres
erschien, folgten, dem schließt sich jetzt die Debütlangrille „Framed
Lives“ mit elf Songs und einem zusätzlichen Multimedia-Teil mit ebenso
vielen Remixen diverser Albumtracks an.
Doch zurück zu den aktuellen Werken des ostdeutschen Duos: Die elf Stücke zeichnen sich durchweg durch eher ruhige Electrobeats aus, die bisweilen mit rockigen Gitarren kombiniert werden. Bei „A Dark Citys Night“ fällt das mal etwas sperriger aus, dafür sind „Stay“ und „Anyone (full version)“ umso eingängiger, wohingegen „It’s Alright“ und „Grey“ eine Spur heftiger ausfallen. Währenddessen setzt „Standing Firm“ auf Pianogeklimper, hier bleibt dann auch viel Platz für Stians markanten Gesang, ähnlich düster-melancholisch, aber wieder stärker elektronisch abgefasst macht „Desperate“ weiter, dann gibt „Running Blind“ erneut etwas mehr Gas. „Calming Lights (2007)“ setzt auf synthetische Flächensounds, die sich auch bei „Self-Centred You“ wiederfinden, allerdings angereichert um kräftige Gitarren- und Bass-Riffs. Zum Schluss schließt sich noch eine Live-Akustik-Version des Songs „Decision“ an. Die Remixe bestreiten PER-ANDERS KURENBACH, TANZEND MIT DEM MONDSCHEIN, MARSHEAUX, PRO-TO-TYPEN, NEON & THE WOLF!, LEGACY OF MUSIC und CONSCIENCE.
Während es bei den Remixen mitunter auch ein bisschen stärker zur Sache geht, bewegen sich PORTASH eher im Bereich bittersüßer Melancholie. Netter, abwechslungsreicher Electro-Pop für diejenigen, die keine stampfenden Beats brauchen. Wem’s gefällt, kann sich den Erwerb der EP übrigens sparen, die Songs tauchen alle wieder auf der „Framed Lives“ auf.
Andreas/ Amboss-Mag.de
Das
Dresdener Duo verschreibt sich auf ihrem Debütwerk der dunklen Pop Musik.
Das Ganze ist sehr poppig inszeniert, besitzt im Mark aber einen starken Hang
zur Melancholie und erklingt meist reichlich verträumt. Trotz des Einsatzes
von rockigen Saiten bleibt das Gesamtkonstrukt doch eher ruhig. Die samtenen
synthetischen Flächen harmonieren perfekt mit dem tagträumerischen
Gesang. Elemente aus dem Electroclash, wie latente Ausflüge in den 80er
SynthiePop vervollständigen das Werk. Insgesamt sind die Stücke sehr
ruhig arrangiert. Teilweise eingestreute Elektrobeats sorgen für Ecken
und Kanten. Die sanftmütig arrangierten Songs verzichten auf Opulenz und
glänzen durch ihren eleganten Stil. "Anyone" ist ein getragenes
Stück mit akzentuierter Gitarre, welche wunderbar den ausdrucksstarken
Gesang unterstützt. Andere Songs besitzen eine latente Tanzbarkeit, wie
das mit herrlicher Synth-Melodie ausgestattete "Don't fear the Years".
Ein wenig geht man dazu in die New Romantik Phase Mitte der 80er. Unaufgeregte
Kleinode elektronischer Popmusik mit leichtem rockigen Einschlag ("It's
alright"). Info: www.portash.com (andreas)
Norbert Seidel/ Dresdner Neueste Nachrichten
DNN vom 01.06.2007: Pophymnen im schönen Rahmen
"Framed Lives" (NewEx Records) heißt das Debütalbum des
Dresdner Electropop-Duos Portash, das sich im November 2004 in Dresden gründete,
als Stian Shiver und Dan Stard einen fröhlichen Beatles-Song in eine etwas
dunklere, elektronische Sauce tunkten und mit kräftigen Rockgitarren umrührten.
Die Liebe zur schön-schweren Melodie scheint ein Grundanliegen von Portash
zu sein. Im Ergebnis einerseits nicht unbedingt innovativ, umgehend fühlt
man sich an die synthetischen Pophymnen von späteren Paradise Lost erinnert,
doch zeugen alle elf Songs von Bestimmtheit und talentiertem Songwriting - ein
Gefühl für Ohrwürmer ist Portash zweifelsohne in die Wiege gelegt.
Auch wenn der Grundtenor einen düsteren Ansatz verfolgt, so hat das Duo
doch ein leichtes Windspiel in vielen Songs. Trifft zum Beispiel auf das wirklich
sehr schöne, melancholische "Desperate" zu. Sanfte Gitarren im
zarten elektronischen Nebelin räumlicher Weite, ohne offensichtlichen Kitsch
- legt sich wie Balsam ins G ehör und geht so schnell nicht aus dem Kopf.
Bei "Grey" wird hingegen, auch hier ohne Übertreibung, elektronisch
finster gefunkelt. Ein bisschen mehr Experiment täte dem Sound nicht schlecht.
Wenn man sich in diesem Genre schon so wohl fühlt, sollte man das unbedingt
versuchen; im Moment mag Eingängigkeit das noch zu decken.
ROCKS! Reviews
MK/ www.obliveon.de
Es
gibt nur wenige Synthie Pop-Bands, die in der Lage sind dem übermächtigen
Schatten Depeche Modes zu entfliehen. Um so bemerkenswerter, dass Portash, eine
Dresdner Newcomer-Band, diese Klippe problemlos umschifft und mit „Rocks“
eine absolut grossartige EP vorlegt, die begeistert und bereits jetzt einen
sehr eigenständigen Charakter offenbart. Die Gesangsstimme besitzt dieses
gewisse Etwas, was die Band unverwechselbar macht und die Songs weisen eine
Vielfalt auf, die sowohl in Sachen Songwriting wie Arrangements ganz sicher
international konkurrenzfähig ist. Von der instrumentalen Seite her setzen
Portash nicht ausschliesslich auf synthetische Klänge setzt, sondern verwenden
auch schon mal Gitarren, die das Klangbild erweitern, wie überhaupt anzumerken
ist, dass die Dresdner nicht auf standardisierte Sound Pre-Sets setzen, sondern
auch hier einen klar definierten und eigenständigen Sound gefunden haben.
„Rocks“ macht mit Songs wie „Self-Centred You“ und vor
allem „Desperate“ neugierig auf mehr und ich bin schon jetzt gespannt,
ob dieses hohe Niveau auch über eine Albumlänge zu halten ist. (Wertung:
8/10)
Das
Dresdner Duo Portash setzt eine erste Duftmarke mit einer EP mit dem irreführenden
Namen „Rocks!“. Rocken tut hier nämlich herzlich wenig, dafür
erschaffen Portash mit einem Schuss Melancholie zunächst drei ruhige Synthiepop
Nummern, die man grob in Richtung De/Vision einordnen kann. Gekonnt verschmelzen
Gitarren mit Synthies zu vielschichtigen Sounds. Los geht es mit dem Track „self-centred
you“ der zu Beginn ein wenig nach Depeche Mode riecht sich dann aber doch
in eine andere Richtung bewegt und bis auf die bereits erwähnte grobe Kategorisierung
schwer vergleichbar ist . Da scheint sich eine Band aufzumachen das Synthiepopgenre
noch einmal neu zu definieren. Die beiden folgenden Stücke „Anyone“
und „Desperate“ sind zwar ebenfalls nicht schlecht mir persönlich
aber viel zu ruhig. Doch es geht ja auch noch ganz anders, denn mit „Decision“
zeigt das Duo dann noch von einer sehr elektronisch geprägten Seite. Zwei
gelungene Remixversionen runden die EP dann ab. Portash haben zumindest ihr
Potenzial aufgezeigt, ob es denn nun der große Wurf ist, wird die Zukunft
und da natürlich das erste Album zeigen. Bis es soweit ist könnt ihr
auf der Bandwebseite ja schon mal in die Songs reinhören oder euch die
CD gleich bestellen. Gesamtwertung: 4 von 5 Punkten
Silent Raven/ www.chimeramusic.org
Portash son Stian Shiver y Dan Stard, dos compositores alemanes que hacen música electrónica-alternativa con altas dosis de melancolía, como se puede apreciar en este, su EP debut, titulado simplemente "Rocks!". Algunas de las comparaciones que mas se han hecho para este dúo incluyen a figuras como De/Vision y Depeche Mode. La clara reminiscencia de estos últimos es apreciable en el tema que abre este material, y que lleva por título Self-Centred You, con un sonido rock electrónico-alternativo muy agradable y bien trabajado.
Proseguimos con Anyone, el que a mi gusto es uno de los indiscutibles highlights de Rocks! y donde los maravillosos teclados de fondo tornan la atmósfera de este compacto en algo sumamente melancólico. Después tenemos a Desperate, que es un poco similar a Self-Centred You en cuanto a sonido, caso contrario a su sucesora que sin duda se lleva las palmas como el tema mas electrónico de este EP. Decision trae consigo una buena dosis de efectos electrónicos (la mas alta hasta el momento), donde la parte vocal distorsionada destaca en forma muy particular. Y como cierre están dos remixes. Primeramente el Advanced Radio Remix de Self-Centred You a cargo de Conscience, seguido del remix de Desperate a cargo de Caisaron. El primero no difiere tanto del tema original, mientras que en el segundo notamos que la melodía si ha sufrido un cambio bastante notable, pues se escucha mucho mas electrónica que en la versión original.
No soy fan de los remixes, y generalmente siempre tiendo a sentir desagrado hacia ellos, pero estos dos parecen ser de los pocos que caen en la excepción. No cabe duda que, siendo esto apenas una pequeña muestra de lo que este dúo es capaz de hacer, las ansias por un larga duración estarán a flor de piel desde el momento en que tus oídos escuchen lo que Portash tiene para ofrecer. El mejor término para describirlos es sin duda el mismo nombre del EP, ROCKS!
Tracks recomendados: Anyone, Decision, Desperate (Remix)
Andreas/ Amboss-Mag.de
Leider
liegen mir wenig Informationen vor. Es handelt sich hier um ein Duo aus Dresden,
welches sich dem harmonischen Synthie Pop verschrieben hat. Stark an den 80ern
angelehnt, kreieren die Beiden ein harmonisches Werk, welches sich melodisch
in die Gehörgänge schleicht. Dieses Schleichen kann durchaus doppel-...wenn
nicht gar drippel-deutig aufgefasst werden. Zum einen sind die Stücke sehr
ruhig gehalten, zum anderen erschließt sich das Werk nicht beim ersten
Hörgang, dazu kommt diese schleichende Eleganz, dieses untypische Verzichten
auf eindringliche Refrains. Die Dresdener verzichten darauf, die Tanzschuppen
zum Beben zu bringen, dafür liefern sie die perfekte Begleitmusik für
den "Kaffee danach". Ihre in Ruhe versunkenen, elektronischen Harmoniebögen
gleiten auf einen sanftmütigen Teppich dahin. Mit "Decision"
besitzt diese MCD gar einen kleinen Hit, der sich perfekt zwischen Psyche und
ruhigen Assemblage 23 Platz schafft. Insgesamt ist die Machart sehr einfach,
trotzdem gelingt es dem Duo geschickt (musikalisch) zwischen Nostalgie und Gegenwart
zu pendeln. Trotz aller lethargischer Vehemenz ist mir diese Werk zu vorhersehbar,
hier und da ein paar Ecken und Kanten würden dem Werk gut tun. Fazit: In
den 80ern sicher ein Klassiker, heutzutage erklingt es ein wenig altbacken aber
gut.
Marco Meier/ re-flexion (www.re-flexion.de)
Portash
scheint eine viel versprechende Neuentdeckung und ein hoffnungsvoller Newcomer
fürs 2007 zu werden. Das Dresdner Duo macht auf ihrer Debüt-EP „Rocks!“
so ziemlich alles richtig, um sich lobend vom Mainstream-Gesülze abzuheben.
Die Geburtsstunde von Portash schlug im November 2004, als Stian Shiver und
Dan Stard zum ersten Mal gemeinsam musikalisch aktiv wurden. Der Legende nach
änderten sie einfach einen fröhlichen Beatles-Song in eine düstere
Elektro-Hymne und fügten schwere Rock-Gitarren hinzu. Die folgenden Songs
schrieb die Band selbst, aber die Weichen waren damit gestellt. Mit bittersüsser
Melancholie erschaffen Portash seitdem moderne elektronische Pop-Musik, die
mit jedem Song ein wenig mehr rockt. Gekonnt vermischen Portash darauf akustische
und elektronische Instrumente zu einem abwechslungsreichen Genre-Mix. Die vielschichtige
Instrumentierung kleidet die dunklen Pop-Hymnen der Band in ein stimmiges Gewand.
Synthetische Flächen und Chorsounds paaren sich mit rockigen Gitarren und
thronen über erdigen Bassläufen und stampfenden Elektrobeats. Die
Gitarren sind nicht dominant im Vordergrund, sondern zirkulieren gut hörbar
im Hintergrund und verfeinern die Song-Strukturen. Melancholische Melodien mit
viel Gefühl und Echtheit strömen dem überraschenden Elektro-Pop-Liebhaber
um die Ohren und lassen ihn vor Staunen erstmals leer Schlucken .
„Rocks!“ bietet vier Songs und zwei exklusive Remixe. Die „Rocks!“-EP ist der Appetizer für das im Frühjahr 2007 erscheinende erste Album der Dresdner Band. Die vier Songs sind alle ganz klar Portash, auch wenn die mittleren beiden Stücke „Anyone“ und „Desperate“ träumerische Balladen sind. Die Band Portash mit anderen Bands zu vergleichen, fällt mir schwer, dennoch versuche ich es mit einem Gemisch aus folgenden Bands: De/Vision, The Cure, Camouflage, Obscenity Trial, Beborn Beton, Wolfsheim und Depeche Mode. Was kommt da wohl heraus? Auf der bandeigenen Homepage www.portash.com könnt ihr in die sechs Songs hineinhören.
Vor einigen Jahren haben Seabound wie eine Granate eingeschlagen und sind heute im elektronischen Genre kaum mehr wegzudenken. Ähnlich könnte der Weg von Portash aussehen. Das Potential ist da, jetzt braucht es noch ein gelungenes Debüt-Album, eine gute Vermarktung, damit möglichst viele Menschen auf Portash aufmerksam werden und eine Prise Glück, die es im hart umkämpften Musikgeschäft braucht. Ich drücke Portash jedenfalls die Daumen, dass ihr Weg steil nach oben führt. (Wertung: 4 von 5)
Ronny Gehring/ Electro-News @ depechemode.de
Portash
wurde 2004 von Stian Shiver und Dan Stard in Dresden gegründet. Seit Mitte
Dezember gibt es nun auch die erste Debüt-CD in Form einer sechs Track
starken EP mit dem bezeichnenden Namen “Rocks!”. Insgesamt gibt
es vier verschiedene Songs sowie zwei Remixe, die als Appetizer für das
im Frühjahr 2007 erscheinende erste Album der Band dienen sollen. Die Dresdner
zeichnen sich musikalisch dadurch aus, dass sie akustische und electronische
Instrumente zu einem abwechslungsreichen Mix verschiedener Genre vermischen.
Neben erdigen Bassläufen und stampfenden Electrobeats gibt es kernige Gitarrensounds
die sich wiederum mit synthetischen Flächen- und Chorsounds vermischen.
Die daraus entstandene musikalische Mélange läßt sich am ehsten
mit Bands wie z.B. The Cure vergleichen.
Self-Centred You ist ein durch Flächen- und Gitarrensounds dominierter Midtempotrack, der ein wenig an den ein oder anderen Song der VOID CD von De/Vision erinnert, wobei es bei Portash wesentlich weniger electronisch zugeht. Anyone wird durch angenehme Synthiesounds eingeleitet, mündet aber durch den Einsatz der Akustikgitarre in einen balladesken Song mit einem eingänigen Refrain. Auch stimmlich wirkt “Anyone” etwas stimmiger als der Opener. Desperate erinnert schon nach wenigen Takten sehr stark an The Cure. Die opulenten Synthesizer-Flächen erzeugen schnell eine leicht melancholische Stimmung, die zusätzlich durch den Gesang verstärkt wird. Zackiger und eher dem Uptempo zuzuschreiben ist Decision, das weniger auf akustische Instrumentierungen, dafür aber mehr auf den electronischen Aspekt setzt. Der Refrain geht recht schnell ins Ohr und kann sich dort auch festsetzen. Bei den letzten beiden Songs handelt es sich je um einen Remix der Tracks “Self-Centred You” und “Desperate”. Der Advanced Radio Remix von “Self-Centred You” wirkt im Vergleich mit dem Original wesentlich dynamischer und dadurch auch etwas ansprechender. “Desperate” wurden lediglich ein paar zusätzliche, electronische Sounds verpasst. Zusätzlich wurden hier noch die schweren Flächensounds runtergedreht. Insgesamt erinnert die Instrumentierung hier ein wenig an “Deine Lakaien”.
Portash zeigen mit ihrer “Rocks!” EP, dass sie qualitativ hochwertige Musik produzieren, die jedoch in der Regel im mittleren Tempobereich liegt und nicht zwingend für die Clubs vorgesehen sein dürfte. Man darf auf das Album gespannt sein. Wer The Cure oder auch Deine Lakaien mag, sollte hier auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren!
Nuuc/ Elektrauma (www.elektrauma.de)
Eine
Band aus Dresden schickt sich an, die Welt zu erobern. Die Musik, die sie in
die Welt hinaustragen ist eine sehr interessante Mischung aus alten Reminiszenzen
an Camouflage oder Depeche Mode, allerdings mit einer Prise Akustik und Gitarre,
wie man es von Beborn Beton kennt. Das ganze packt man dann in ein melancholisches
Gewand wie bei Obscenity Trial und fertig ist Portash. Klingt etwas wirr und
überfrachtet? Ist es aber nicht. Tatsächlich machen Portash einen
sehr entspannten Sound. Ist der Beginn mit „Self Centred You“ noch
etwas treibender, Wird es mit „Anyone“ und „Desperate“
eher verträumt und introvertiert, ehe bei „Decision“ wieder
die Beats und Sequenzen das Sagen haben. Diese Mischung und nicht zuletzt die
schöne, warme und weiche Stimme des Sängers ist dabei ein großes
Highlight. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass diese erste EP viel Potenzial
hat und man sich auf weitere interessante und angenehme Stücke freuen kann.
Dass Portash „rockt“, wie sie es auf ihrer EP geschrieben haben,
kann man zwar nicht behaupten, aber sie können mit ihren ersten Stücken
auf jeden Fall die Herzen der einzelnen Hörer erreichen. Ein eigentlich
ausgelutschtes Genre, nämlich Synthiepop bekommt mal wieder frischen Wind.
(Wertung: 5 von 6)
Nefer/ Nerotunes (www.nerotunes.de) & Terrorverlag (http://www.musik.terrorverlag.de)
Dass
Dresden auch noch andere Dinge als eine schöne Altstadt zu bieten hat,
beweist die junge Band PORTASH, die seit November 2004 existiert.
Gegründet
wurde sie von Stian Shiver und Dan Stard, die mit diesem Projekt zum ersten
Mal gemeinsam aktiv wurden. Die aktuelle „Rocks!“-EP mit 4 Songs
und 2 Remixen ist der erste Vorgeschmack auf das im Frühjahr 2007 erscheinende
Album des Duos aus der sächsischen Landeshauptstadt. Synthetische Flächen
und Chorsounds paaren sich mit rockigen Gitarren und thronen über erdigen
Bassläufen und stampfenden Elektrobeats. Die Band verbindet so elektronische
und akustische Instrumente zu einem abwechslungsreichen Genre-Mix und präsentiert
die dunklen Pop-Hymnen in einem stimmigen und vielschichtigem Gewand. Sehr gute
Einflüsse von DEPECHE MODE, APOPTYGMA BERZERK, CAMOUFLAGE und WOLFSHEIM
kann man nicht verleugnen. Produziert wurde die Platte von Rüdiger Illg
bei Science2 – Musikproduktion in Weyhe. Rüdiger Illg arbeitete unter
anderem schon mit ALIEN SKULL PAIN, ALMOND-EYES und LIAR 21 zusammen.
Der erste Song auf der mir vorliegenden EP nennt sich „Self-centred you“ und präsentiert sich in einem elektronisch-rockigen Gewand mit melancholischen Untertönen. Mit seiner warmen Stimme bringt Stian Shiver eine gewisse Tiefe in den Song. Fans von OBSCENITY TRIAL und WOLFSHEIM sollten sich das Stück nicht entgehen lassen. Mit „Anyone“ zeigen PORTASH, dass sie auch mit nachdenklichen, melodiösen und noch tiefer gehenden Klängen aufwarten können. Meiner Meinung nach ist es der beste Song auf der EP. Bei „Desperate“, dem 3. Titel auf dem Silberling, handelt es sich um einen leicht verträumten, aber dennoch rhythmischen Song. Schneller und tanzbarer als die anderen Songs zeigt sich das 4. Werk „Decision“. CONSCIENCE steuerten den Mix zu „Self-centred you“ bei und erschafften damit einen noch tanzbareren Sound, ohne dass der ursprüngliche Titel irgendwelche Sympathien verliert oder sich verstecken muss. Der letzte Song auf der Platte ist der „Desperate“-Remix von CAISARON und dieser präsentiert sich noch immer verträumt, aber mit einem stampfenderen Rhythmus als ursprünglich und der Sound schmiegt sich perfekt an die eindringliche Stimme des Sängers an.
Dresdner Nachrichten (September 2007) NEW
Nach der CD kommt der Liveangriff - Dresdner Duo Portash überzeugt mit erstem Album voll melancholischer Popsongs
Musik lässt sich schwer beschreiben. „Pop mit englischen Texten“, versucht Stian Shiver dennoch zu erklären. „Vielleicht etwas melancholischer als das, was sonst so im Radio läuft“, sagt er DN-Redakteurin Thessa Wolf. Von elf vielschichtigen instrumentierten dunklen Pophymnen ist die Rede auf der Ankündigung der ersten CD des Dresdner Duos Portash. Und von einer fruchtbaren Symbiose aus synthetischen Flächensounds, rockigen Gitarren sowie treibenden und verspielten Elektrobeats.
Sie haben beide einen Job, der nichts mit Musik zu
tun hat. Wie kommt man da zu einer eigenen CD?
Wir kennen uns schon eine ganze Weile. Beide haben wir Musik gemacht, Dan eher
den klassischen Werdegang in der Klavierschule. Ich hatte schon mal in einer
Band gespielt. Irgendwann haben wir zusammen gesessen und rumprobiert. Freunde
und Bekannte sagten: Hey, das klingt gut. Und irgendwann fragten sie: Wann kriegen
wir das auf CD?
Aber eine CD bedeutet auch, ein umfangreiches Repertoire
zu haben.
Wir haben alle Songs selbst geschrieben, getextet auch. Es hat eine Menge Zeit
gekostet. Eigentlich wollten wir das Album schon Ende vergangenen Jahres rausbringen.
Aber wir haben es nicht geschafft – und im Dezember erst einmal eine EP
veröffentlicht.
Dann ging es mit der Arbeit am Album weiter. Und nebenbei
gehen Sie auf Arbeit?
Dan und ich, wir sind beide selbstständig. Das hat den Vorteil, dass wir
unsere Zeit einigermaßen frei einteilen können. Andererseits haben
wir mitunter so viel zu tun, dass für unser Hobby, die Musik, kaum Zeit
bleibt. Nebenbei können wir also nicht arbeiten. Außerdem brauchen
wir unsere Jobs, um unser Hobby zu finanzieren. Das Debütalbum war eine
ziemliche Investition.
Ein kostspieliges Hobby also?
Im Moment ja. Die CD ist schon darauf angelegt, Erfolg zu haben. Und in den
ersten Kritiken kam sie ziemlich gut weg. Da hieß es unter anderem „grandios
für ein Newcomeralbum“. Das freut uns natürlich sehr. Es wäre
schön, wenn sich die CD gut verkaufen würde. Aber es gibt jede Menge
gute Musik. Man braucht immer auch eine Portion Glück und eine gute Vermarktung.
Mal abgesehen vom Erfolg: Musik machen wir vor allem, weil es uns Spaß
macht.
Sie sind beide noch recht jung. Die Texte klingen nach
viel Lebenserfahrung. Wie geht das?
Man lässt sich inspirieren. Vielleicht von einem Film oder von einem Gespräch,
welches man an einer Haltestelle mithört. Gespräche mit Freunden,
eigene Ängste – da spielt vieles mit rein. Den klassischen Liebestext
bilden wir nicht eins zu eins ab. Da ist viel Fiktion dabei. Man lässt
die Gefühle einfach weiterspinnen. Ich finde, richtig spannend wird es,
wenn wir uns das Ganze in 20 Jahren noch mal anhören.
Was kommt nach dem Debütalbum?
Unser erstes Ziel war es, diese CD zu machen. Dafür haben wir auch den
Bereich der Konzerte etwas vernachlässigt. Jetzt kommt sozusagen der Liveangriff.
Das heißt: Wir sind spielbereit. Hören und sehen kann man uns am
9. September in Deutzen bei Leipzig auf dem Festival „Nocturnal CultureNight“.
Refraktor Magazin 41 (Januar 2007)
Über
ein Jahr ist es her, dass wir uns das letzte Mal mit Portash unterhalten haben.
Viel ist seitdem passiert bei den beiden Dresdner Musikern. Soeben haben sie
ihre EP mit dem klangvollen Namen "Rocks!" veröffentlicht, die
als Appetizer für das im Frühjahr 2007 erscheinende erste Album der
Band fungiert und gleichzeitig die allererste Veröffentlichung der Band
ist.
Refraktor: Ihr hattet bereits im letzten Refraktor-Interview euer Album angekündigt, wieso hat es letztendlich dann doch so lange gedauert und wieso kommt jetzt erst die „Rocks!“-EP?
Portash: Wir hatten die Zeit für die Produktion dieses Albums einfach etwas unterschätzt. Dazu kam, dass uns unsere eigentlichen Jobs jede Menge Zeit raubten. Im letzten Sommer haben wir dann endlich die Zeit gefunden, ins Studio zu gehen und die ersten Songs aufzunehmen. Bis das Album fertig gemischt ist, dauert es wohl noch etwas, deshalb gibt es jetzt auch erst einmal eine EP. „Rocks!“ ist ein Dankeschön an unsere Fans, die wir nicht mehr warten lassen wollten.
Refraktor: Was haltet ihr denn grundsätzlich von Remixen, immerhin sind zwei auf der aktuellen EP? Wie kam es zur Zusammenarbeit mit den Remixern?
Portash: Es ist einfach immer wieder interessant, wie andere
Musiker einen Song interpretieren, welche Elemente sie hervorheben oder neu
hinzufügen. Ein Remix kann einem Song eine völlig neue Seite, eine
andere Stimmung verleihen. Da wir schon immer gern solche Interpretationen gehört
haben, hat uns nun auch einmal interessiert, wie andere Künstler unsere
Musik deuten, welche andere Stimmung sie ihnen einhauchen können. So haben
wir also andere Bands oder Musiker angesprochen und waren überrascht, wie
viele zu einem Remix bereit waren. Auf dem Album werden sicher noch einige Remixe
als Bonustracks zu hören sein.
Refraktor: Ihr habt die Songs im Science2 Studio in Weyhe bei Bremen
aufgenommen. Wie seid ihr denn darauf gekommen, das ist ja nicht gerade der
kürzeste Weg von Dresden ?
Portash: Das Studio gehört Rüdiger Illg, einem guten Freund von uns, bei dem wir uns einfach wohl fühlen und der versteht, in welche Richtung wir mit unserer Musik möchten. Außerdem ist er ein exzellenter Toningenieur, was man der Produktion definitiv anhört, wie wir finden.
Refraktor: Ist die EP eigentlich eine Eigenveröffentlichung oder steht da ein Label dahinter?
Portash: Beides. Wir haben kurzerhand ein eigenes kleines Label gegründet, da uns das einen enormen Freiraum beispielsweise hinsichtlich des Veröffentlichungstermins ließ.
Refraktor: Und wie vertreibt ihr die CD, wo kann man eure Musik kaufen?
Portash: Zuerst natürlich direkt bei uns, für 6 Euro plus Versandkosten schicken wir die CD persönlich raus. Dann gibt es verschiedene Plattenläden und Online-Shops wie Poponaut.de, die unsere CD anbieten. Wer lieber nur die MP3s kaufen möchte, wird auf diversen Download-Seiten wie MP3.de bestens bedient. Eine ausführliche Liste mit Links gibt es auf unserer Homepage www.portash.com.
Refraktor: Kommen wir doch jetzt einmal zum Inhaltlichen. Sind die Texte, die ihr in euren Songs verarbeitet, eigentlich fiktiv oder beruhen sie auf wahren Begebenheiten?
Portash: Grundsätzlich sind die Texte fiktiv. Dennoch fließen wohl bei einigen Songs automatisch auch private Erlebnisse mit ein. Manchmal liefert auch eine Begebenheit aus dem wahren Leben die Grundidee für einen Songtext. Eine 1 zu 1 Übertragung gibt es jedoch nicht.
Refraktor: Warum schreibt ihr nur auf Englisch, gibt es auch mal einen Song mit deutschem Text von euch zu hören?
Portash: Interessant finden wir die Idee schon und wir wollen uns auch nicht von vornherein deutschen Texten verschließen. Jedoch haben wir momentan einfach das Gefühl, dass unsere Texte auf Englisch einfach besser rüber kommen.
Refraktor: Könnt und möchtet ihr euren Musik- Stil eigentlich in Worte fassen?
Portash: Ungern, wir wollen natürlich in keine Schublade gesteckt werden, aus der man dann schwer wieder herauskommt. Aber wir denken, Elektro-Pop trifft es wohl am ehesten, wobei die neueren Stücke, an denen wir gerade arbeiten, wohl schon eher in Richtung Elektro-Rock gehen.
Refraktor: Was unterscheidet euch von anderen Bands?
Portash: Wir sind Portash.
Refraktor: Ihr habt letztes Jahr euren ersten und bisher einzigen Livegig gespielt. Kommt da 2007 mehr?
Portash: Definitiv. Das wird aber wahrscheinlich erst im späten Frühjahr was werden, im Moment arbeiten wir ja an der Fertigstellung des Albums und für mehr ist einfach gerade keine Zeit.
Refraktor: Werdet ihr wieder mit Live-Musikern auf der Bühne stehen?
Portash: Auch das wollen wir gern beibehalten, dazu hat es letzten August in der Showboxx einfach zu viel Spaß gemacht mit unseren beiden Saitenkünstlern an Bass und Gitarre. Wir denken auch über ein Live-Schlagzeug nach, aber wie gesagt, im Moment fehlt dafür noch die Zeit.
Refraktor: Habt ihr weitere Pläne und Wünsche für 2007, gute Vorsätze vielleicht?
Portash: Nun ja, Vorsätze eigentlich nicht. Wünsche viele. Einer davon: wieder mehr Zeit für die Musik finden.
Refraktor: Wie habt ihr eigentlich das neue Jahr begonnen?
Portash: Wir haben gemeinsam mit ein paar guten Freunden in Stuttgart gefeiert und einen fantastischen Blick auf das Feuerwerk über der Stadt genossen. Lecker Essen und Trinken, feine Musik und liebe Menschen – was will man mehr?
Refraktor: Unsere klassische Schlussfrage nach dem Lieblingsessen habt ihr uns beim letzten Mal schon beantwortet, was trinkt ihr denn gern?
Portash: Da gibt es einiges. Bei einem guten Wein sind wir immer gern dabei. Unser Cocktail-Favorit ist aber definitiv der gute alte White Russian.
Refraktor: Habt ihr noch ein paar letzte Worte?
Portash: Hört euch doch mal unseren Song auf dem beiliegenden Sampler an und wenn er euch gefällt und ihr mehr wissen wollt, schaut einfach auf unserer Homepage vorbei. Wir wünschen euch ein gesundes Neues Jahr.
Refraktor Magazin 36 (August 2005)
Auf
dem diesmal beiliegenden Refraktor-Sampler feiert eine Dresdner Band mit ihrer
allerersten Veröffentlichung Premiere. PORTASH wollten ursprünglich
„einfach mal so einen Song zusammen aufnehmen“. Das war im Oktober
2004, als es weder einen Bandnamen, geschweige denn musikalische Zukunftspläne
gab. Mittlerweile arbeiten die beiden Musiker, die auch privat eng befreundet
sind, fieberhaft an ihrer ersten Veröffentlichung. Die „Framed Lives“
betitelte EP wird voraussichtlich im September/Oktober 2005 erscheinen. Im Refraktor
Interview standen uns die Beiden Rede und Antwort und plauderten über ihre
Bandgeschichte, das Entstehen ihrer Songs, Zukunftspläne, gemeinsam besuchte
Konzerte und noch so Einiges mehr.
Refraktor: Wie kam es zur Gründung von Portash? Gab es bei der Gründung von Portash ein bestimmtes Ziel bzw. irgendwelche Verwirklichung von Träumen, die ihr damit verbunden habt?
Stian: Portash war eigentlich gar nicht als intensives Bandprojekt geplant. Dan wollte einfach mal ein wenig herumexperimentieren und ich habe das anfangs auch nicht besonders ernst genommen.
Dan: Das änderte sich aber bald.
Stian: Ja, schon unser erster Song gefiel uns so gut, dass wir unbedingt weiter machen wollten.
Refraktor: Wer wirkt überhaupt alles bei den Portash mit?
Stian: Portash sind Dan Stard und Stian Shiver, bei einigen Songs arbeiten wir mit befreundeten Musikern zusammen.
Refraktor: Seit wann gibt es Portash?
Stian: Begonnen haben wir im November 2004, auf den Namen Portash kamen wir erst ein paar Monate später.
Refraktor: Habt ihr vor Portash schon in anderen Bands Erfahrungen gesammelt, oder ist für jeden von euch Portash die erste Band?
Stian: Für mich nicht, ich habe schon eine gewisse Banderfahrung. Dem aufmerksamen Refraktor-Leser ist sicher die Band Strange Tears noch ein Begriff. Für alle Anderen: das war eine Dresdner Electro-Pop-Band, in der ich bis zu deren Auflösung im Jahr 2000 als Sänger und Songschreiber gewirkt habe. Danach habe ich an etlichen Projekten mit befreundeten Musikern gearbeitet und dabei auch hin und wieder mal einen Song auf einem Sampler platzieren können.
Dan: Auf Drängen meiner Eltern habe ich fünf Jahre Flöten- und Klavierunterricht genossen, in Bands gespielt habe ich vorher noch nicht, wenn man die Flötengruppe nicht dazu zählt *grins*.
Refraktor: Welchen Stellenwert nimmt Portash in eurem Leben ein? Könntet ihr euch zum jetzigen Zeitpunkt ein Leben ohne Portash vorstellen?
Dan & Stian: Nein, Portash forever. Schön wäre es, ist aber eher schwierig, da uns unsere beruflichen Pläne innerhalb der nächsten Monate geografisch voneinander entfernen. Aber wir wollen schon gern weitermachen.
Refraktor: Könnt ihr mir verraten, auf welche Weise ihr neue Songs schreibt? Entstehen eure Songs aus dem Bauch oder aus einer festen Idee heraus?
Stian: Meist kommt Dan mit einem Text oder einem Textfragment an und ich klimpere dazu dann ein wenig auf der Gitarre herum. Fast alle Songs entstehen erst einmal als Minimalarrangement aus Gitarre und Klavier - unseren beiden bevorzugten Instrumenten. Erst später kommen Drumspuren, Bassläufe und andere elektronische Spielereien dazu. Eine feste Idee steckt also meistens nicht dahinter. Oft wissen wir lange Zeit nicht, ob es nun eher ein ruhiges oder eher ein temporeiches Stück wird.
Refraktor: "Grey", euer Samplerbeitrag auf unserer CD, ist eure erste Veröffentlichung, was erwartet uns noch von Portash?
Stian: Zwei bis drei Nummer 1 Singles und ein Nummer 2 Album (die neue Depeche Mode CD ist da dummerweise gerade auf Platz 1). Okay, ernsthaft - wir arbeiten gerade noch an den Songs für das erste Album, wann und wie das erscheinen wird, erfahrt ihr sicher bald auf unserer Homepage.
Refraktor: Was haltet ihr von Internet-MP3-Tauschbörsen?
Dan: Finde ich klasse. Meiner Meinung nach sollten sie legalisiert werden, denn dadurch hat jeder die Möglichkeit, in neue Bands und Songs reinzuhören. Und wem diese dann gefallen, der kauft sich sowieso das Album.
Stian: Ob man sich die CDs nun von guten Freunden rippt oder im Internet zieht, ist doch eh gleich. Und wie Dan schon sagte, gute Platten (CDs) stellt man sich dann doch lieber als Original ins CD-Regal.
Refraktor: In welcher Form nutzt ihr für Portash das Internet? Ist für euch dieses Medium wichtig?
Dan: Das Internet ist für mich, und sicher auch für Stian, das wichtigste Medium überhaupt, egal ob privat, beruflich oder eben auch für Portash. Schaut doch einfach mal bei www.portash.de vorbei und verschafft euch einen Eindruck davon, wie wir das Internet für unsere Band nutzen.
Refraktor: Jetzt mal noch ein paar alberne Steckbrief-Fragen: Wer ist für euch der momentan beste Sänger?
Dan: Brian Molko (Placebo) und Chris Corner (I Am X)
Stian: Da gibt es so viele, immer wieder gern höre ich beispielsweise die Stimme von Martin Gore.
Refraktor: Ihr seid auf einer Party. Mit welcher Musik quält euch der DJ nach Hause?
Dan und Stian (wie aus der Pistole geschossen): Pur im Tanzwut-Remix.
Refraktor: Was war euer erstes und das letzte Konzert, was ihr besucht habt?
Dan: Blind Passengers.
Stian: Bei mir auch. Das im Dresdner Club Sax?
Dan: Genau.
Stian: Cool, da kennen wir uns ja schon viel länger als gedacht (beide lachen).
Dan: Und auf dem letzten waren wir auch gemeinsam - R.E.M. am Dresdner Elbufer.
Refraktor: Mit welchem Getränk haltet ihr euch beim Musikmachen über Wasser:
Stian: Wasser?
Dan: Nein. Musiker brauchen Alkohol für ihre kreativen Ideen. Was das genau ist, erfragt ihr am besten in unserem Lieblings-Pub.
Refraktor: Was denkt ihr, erwartet euch in der Hölle?
Dan: Wieso Hölle, ich war doch immer brav?
Stian: Pur?
Dan: Tanzwut?
Stian: Wahrscheinlich Tanzwut, die gerade einen Pur Song covern.
Refraktor: Gibt es noch etwas, was ihr gerne loswerden wollt?
Stian & Dan: Liebe Tanzwut-Fans, nicht böse sein. Wir meinen es doch gar nicht so. Zum Glück darf ja jeder seinen eigenen Musik-Geschmack haben. Liebe Pur-Fans, für euch gilt das nicht, es heißt ja „Musik“-Geschmack!
Refraktor: Dann bleibt zum Abschluss nur noch die klassische Refraktor Frage nach eurem Lieblingsessen. Also verratet uns doch mal, was ihr am liebsten esst?
Stian: Alles, was so in eine Auflaufform reinpasst und das, was Dan mir immer kocht :-)
Dan: Lachs, Pizza, Lasagne. Am besten alles zusammen.
Refraktor: Die letzten Worte überlassen wir euch.
Portash rocks!



